Künstliche Mineralfasern im Fertighaus
Mineralische Dämmstoffe stellen mit über 50% den Hauptteil aller Dämmstoffe dar. Mineralwolle als Dämmstoff findet dabei bis heute Anwendung in der gesamten Gebäudehülle von Fertighäusern.
Auch in alten Fertighäusern wurde sehr verbreitet Mineralwolle als Dämmstoff für das Holz Ständerwerk in Innen- und Außenwand, der Deckenkonstruktion und dem Dachaufbau eingesetzt.
Besondere Aufmerksamkeit muss der Einbausituation der mineralischen Dämmstoffe entgegengebracht werden. Es ist sehr wichtig dass die Dämmstoffe so eingebaut sind, dass sie nicht im Luftaustausch mit dem Innenraum stehen. Nur so können kritische Konzentrationen künstlicher Mineralfasern im Innenraum des Fertighauses verhindert werden.
Die künstlichen Mineralfasern in den Dämmstoffen rufen Haut-, Augen- und Atemwegsreizungen hervor und sind oft Ursachen für Allergien.
Allgemein:
Mineralwolle ist der Oberbegriff für faserige Dämmstoffe die aus Glas, Naturstein oder Hochofenschlacke hergestellt werden. Es werden entsprechend die Begriffe Glaswolle, Steinwolle und Schlackenwolle verwendet. Die Dämmwirkung entsteht durch den Einschluss ruhender Luft in den Zwischenräumen der Fasern.
Bei der Herstellung von Mineralwolle entstehen mitunter sehr kleine Fasern mit einer typischen Größe von 4-6µm (Micrometer) und darunter.
Insbesondere ältere Dämmungen aus Mineralwolle, produziert vor 1995 müssen aus heutiger Sicht, bedingt durch ihren lungengängigen Faseranteil als krebserregend eingestuft werden.
Durch besondere Herstellungsverfahren ist es heute möglich lungengängige Partikel bei der Herstellung von Mineralwolle zu vermeiden. Dabei werden die Fasern der Mineralwolle beschichtet, so dass auch die kleinsten Fasern nicht mehr lungengängig sind.
Sprechen Sie uns an.
Wenn Sie Fragen haben, wir beraten Sie gern!
